Über mich

Ich liebe es, Dinge mit meinen Händen zu erschaffen.

Es gibt kaum ein Material, mit dem ich noch nicht gearbeitet habe. Stoff, Wolle, Leder, Holz, Metall, Glas, Keramik und Beton – jedes Material hat seine spezielle Anforderung, aber auch seinen ganz eigenen Reiz.

Ähnlich abwechslungsreich ist auch mein beruflicher Werdegang. Aufgrund meiner kaufmännische Ausbildung arbeitete ich in Büros großer Unternehmen und kleiner Betriebe, aber auch im Verkauf in einem Schuhgeschäft, im Sekretariat und der Buchhaltung eines Hotels, in einem Anthropologischen Institut und war schließlich bei einem Zahnarzt für Termine und die Kassenabrechnung zuständig.

Es macht mir auch heute noch Spaß, mich ständig neuen Aufgaben zu stellen und dazuzulernen.

In den 80ern und 90ern war es eher unüblich, oft den Arbeitgeber zu wechseln, aber dies entsprach genau meinem Naturell. Als es irgendwann schwierig wurde, eine Anstellung zu finden, die mich nicht nur ein paar Monate, sondern langfristig herausfordern konnte, beschloss ich, mich selbstständig zu machen.

Für mich die Frage aller Fragen

Angefangen habe ich mit einem Büroservice. Zu meinen ersten Kunden gehörten ein Sportmediziner, ein Architekt im Ruhestand und eine Firma für IT-Bedarf, doch schon bald war ich mit einer Frage konfrontiert, die mich die nächsten 30 Jahre begleiten sollte:

"Machst Du eigentlich auch …?"

Und weil ich mich gerne neuen Herausforderungen stelle, war meine Antwort immer: "Hab ich noch nie gemacht, aber ich kann es ja mal probieren."

Wie ich mich immer wieder selbst überrasche

Selbst neugierig auf das Ergebnis machte ich mich ans Werk und

  • arbeitete bald als Ghostwriter für einen Stadtrat
  • designte Logos und gestaltete Visitenkarten
  • lernte, Firmenschilder, Autos und Schaufenster mit Folie zu beschriften
  • bedruckte T-Shirts mittels Plotter und Transferpresse
  • bestickte Textilien an einer 4-Kopf-Stickmaschine und entwickelte die dafür notwendigen Stickprogramme
  • verkaufte online verschiedene Werbeartikel wie Buttons und Schlüsselanhänger
  • erstellte Flyer und Firmenbroschüren
  • lernte, die Druckvorlage für ein Buch zu setzen
  • gestaltete Buchcover und Klappentexte
  • lektorierte dann Texte für ganz unterschiedliche Bücher (Kinderbuch, Sachbuch, Roman, Memoiren)
  • erstellte E-Books und
  • lernte, Webseiten zu designen und Onlineshops einzurichten

Lernen in den 70ern

Bei allem, was ich tue, bin ich Autodidaktin. In Zeiten von Google, YouTube und KI ist es nicht schwer, sich Dinge selbst beizubringen. Wenn man aber 1963 geboren ist, wo ein Universallexikon die Welt erklärte und Kulenkampff und Rosenthal mit ihren Sendungen die ganze Familie vor das Fernsehgerät locken konnten, da war das schon ein wenig komplizierter.

Mein Motto: Man wächst mit seinen Aufgaben!

Meine bis heute abwechslungsreiche Arbeit und die Projekte meiner Kunden stehen für mich immer im Vordergrund. Trotzdem versuche ich so oft wie möglich, in meiner wenigen Freizeit kreativ zu sein.

Basteln und Handwerken begleiten mich, seit ich eine Schere und einen Schraubenzieher halten kann und meiner Oma Hildegard sei Dank durfte ich das Handarbeiten und die Liebe zum Nähen, Häkeln und Stricken entdecken.

Was mir richtig Freude macht

Nichts kann mich mehr begeistern als zu sehen, wie Dinge gemacht werden und es dann selbst zu versuchen.

Dieses Gefühl, über sich selbst hinauszuwachsen, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen und am Ende das Ergebnis betrachten zu können, ist einfach unglaublich. Und da spielt es für mich kaum eine Rolle, ob es sich dabei um eine 150 cm hohe Beton-Stele mit Tiffany-Glas-Einsatz für unseren Garten, ein Buch-Projekt für einen Autor oder einen kleinen Schutzengel aus Perlen für meine Kunden handelt.

Ich kann mich meinem Tun völlig hingeben

Wenn ich an einem Projekt arbeite, dann schenke ich ihm meine ganze Aufmerksamkeit. Dabei ich es für mich völlig unerheblich, ob etwas Wochen oder gar Monate oder nur wenige Minuten dauert. Mir geht es um das große Ganze, aber auch um die Details. Schlampig zu arbeiten geht gegen meine Prinzipien. Entweder richtig oder gar nicht!

Mit meinem Schutzengelshop habe ich das Glück, mit meiner Kreativität Geld zu verdienen UND anderen Menschen Freude zu machen. Die strahlenden Augen meiner Kunden beim direkten Kontakt und die tollen Bewertungen meiner Wiederverkäufer zeigen mir, dass es sich lohnt, jeden Tag mein Bestes zu geben.

Wenn Du mehr von mir erfahren willst, kann Dir mein Blogbeitrag Schutzengel – wie alles begann weitere interessante Einblicke liefern.

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