Über mich

Martina Schewior

Ich liebe es, Dinge mit meinen Händen zu erschaffen. Dabei würde ich mich jetzt nicht als besonders kreativ (im Sinne von innovativ) bezeichnen, handwerklich geschickt trifft es meiner Meinung nach am besten.

Es gibt kaum ein Material, mit dem ich noch nicht gearbeitet habe. Stoff, Wolle, Leder, Holz, Metall, Glas und Keramik – jedes Material hat seine spezielle Herausforderung, aber auch seinen ganz eigenen Reiz.

Ich habe viele Talente und Fähigkeiten und trotzdem gab es im Sommer 2021 Momente, in denen ich einfach nicht mehr weiterwusste.

Ursprünglich habe ich eine kaufmännische Ausbildung. Nach verschiedenen Anstellungen in sehr unterschiedlichen Branchen startete ich 1994 meine Selbstständigkeit mit einem Büroservice. Mein Angebot kam an, doch immer wieder wurde mir folgende Frage gestellt: „Machst du eigentlich auch …?“

Über die Jahre hinweg entwarf ich also auch Logos, Flyer und Prospekte, bedruckte Textilien und beschriftete Autos, Schilder und Schaufenster. Ich verkaufte über eigene Onlineshops Werbemittel wie Buttons und Schlüsselanhänger. Irgendwann ergab es sich sogar, dass ich Texte lektorierte, Bücher setzte, E-Books formatierte und Webseiten designte.

Seit knapp 30 Jahren verdiene ich mein Geld tatsächlich in diesen ganz unterschiedlichen Bereichen. Ich finde das prima, denn das entspricht genau meinem Naturell.

Auch in meiner handwerklichen Kreativität liebe ich die Abwechslung, weil immer nur das Gleiche zu machen, wäre mir einfach zu langweilig. Oft verschenke ich das Ergebnis meiner Kreativität und bin glücklich, wenn ich sehe, dass Menschen Freude damit haben.

2019 hatten es mir Perlen besonders angetan

Ich fertigte Taschenbaumler, Schlüsselanhänger und Schutzengel an. Anfangs nur zum Verschenken, bald aber auch mit dem Wunsch, die Sachen zu verkaufen. Ich buchte also einen Platz auf einem Pfingst-Hofmarkt mit Verkaufsständen, Bratwürsten, Bier und Blasmusik ganz in meiner Nähe. Ich versuchte mein Glück mit meinen selbstgemachten Kreationen. Und tatsächlich, meine Schutzengel verkauften sich gut.

Im Winter folgte dann der „Schwimmende Christkindlmarkt“ in Vilshofen. An insgesamt neun Tagen in der Vorweihnachtszeit konnte ich auf einem Schiff auf der Donau meine Sachen anbieten. Die ersten drei Tage liefen etwas schleppend, aber dann verkaufte ich meine Schutzengel und Lesezeichen sehr erfolgreich. Ich konnte es kaum glauben.

Mein nächstes Projekt: ein Onlineshop für meine Schutzengel.

Den ersten Corona-Lockdown Anfang 2020 konnte ich noch für die Arbeiten an meinem Schutzengelshop nutzen und ich war noch recht entspannt. Aber der zweite Lockdown und die Wochen und Monate danach bereitete mir, wie unzähligen Anderen auch, schlaflose Nächte.

Alle schon gebuchten Märkte: abgesagt!
Meine Einkünfte aus verschiedenen Bereichen: fast komplett weggebrochen!
Meine Ersparnisse: so gut wie aufgebraucht!

Im Sommer 2021 empfand ich die Gesamtsituation dann als so aussichtslos, dass ich sehr viele Tage nicht in der Lage war, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen.

Ich wusste einfach nicht, wie es weitergehen sollte, und in welchem meiner vielen Bereiche ich künftig mein Geld verdienen wollte – und konnte.

In einem Webinar hörte ich dann, was wirklichen Erfolg ausmacht: Fokus! Fokus! Fokus!

Das hörte sich ja nicht verkehrt an, nur war das genau das Gegenteil von ziemlich allem, was ich bis dato gemacht hatte!

Ich saß wie paralysiert vor meinen Computer-Bildschirm und grübelte eine gefühlten Ewigkeit, auf welchen meiner diversen Geschäftsbereiche ich künftig meinen Fokus legen wollte.

Egal in welche Richtung ich mich bewegte, überall sah ich noch viel Arbeit auf mich zukommen.

Okay, dachte ich, wenn ich schon Zeit, Energie und Kreativität investiere und nicht wissen kann, ob sich der Aufwand lohnt, dann lenke ich doch meine Aufmerksamkeit auf das, was mir wirklich am Herzen liegt:

mein Schutzengelshop

In den folgenden Tagen verabschiedete ich mich schweren Herzens von verschiedenen Projekten und legte langgehegte Geschäftsideen auf Eis. Ich ließ mich auch nicht von den Umsatzzahlen in meiner Buchhaltung beirren.

Einfach war das nicht, doch dann passierte Unglaubliches. In dem Moment, in dem ich die Entscheidung getroffen hatte, mich voll und ganz auf meinen Schutzengelshop zu konzentrieren, ging plötzlich alles ganz leicht.

Ich hatte wieder voll Lust, mich in die viele Arbeit zu stürzen. Menschen kamen von sich aus auf mich zu und wollten meine Schutzengel in ihren Geschäften anbieten. Selbst das Fotografieren meiner Produkte und das Texten von Artikelbeschreibungen ging mir viel leichter von der Hand. Und ich war wieder offen für Tipps und Hinweise, wie ich meinen Shop und den Verkauf meiner Produkte immer weiter optimieren kann.

Jetzt bin ich auf dem Weg, meinen Schutzengelshop so zu gestalten, wie ich es mir in meiner Vorstellung ausgemalt habe. Dabei beflügelt mich mein Wunsch, Dir mit meinen Schutzengeln, Taschenbaumlern, Schlüsselanhängern und allen den anderen Kreationen eine Freude zu bereiten – beim Selberbehalten oder Weiterverschenken 🙂

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